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RVG Aktuell 2021 – Webinar

23. März / 9:00 - 14:00

Veranstaltung-Nr. W02-21


Anmeldung Online
Widerruf/Stornierung


Referent:

  • Horst-Reiner Enders, Neuwied
    Autor des Buches „RVG für Anfänger“ und Mitautor des Kommentars zum RVG Hartung/Schons/Enders und zahlreicher Aufsätze und Beiträge, erschienen in der Fachzeitschrift für Kostenrecht und Zwangsvollstreckung „Das juristische Büro“

Zeit:

  • 23.03.2021, 9.00 Uhr – 14.00 Uhr (inkl. Pausen)

Teilnahmegebühr:

  • 125,00 € für Mitglieder eines RENO-Orts- oder Landesverbandes
  • 175,00 € für Nichtmitglieder eines RENO-Orts- oder Landesverbandes

Profitieren Sie sofort von der reduzierten Teilnahmegebühr, indem Sie hier Mitglied des RENO Landesverband der Rechtsanwalts- und Notariatsangestellten Schleswig-Holstein e.V. werden.

Anmeldebeginn:

  • Ab sofort möglich

Anmeldeschluss:

  • 10.03.2021
  • Die Anmeldung erfolgt ausschließlich mittels Anmeldeformular und Überweisung der Teilnahmegebühr auf das Konto des RENO Landesverbandes Schleswig-Holstein e.V. bei der Ev. Bank eG, IBAN: DE71 5206 0410 0006 4150 83, BIC: GENODEF1EK1

Hinweis:

  • Details zur Durchführung des Webinars erhalten die angemeldeten Teilnehmer nach verbindlicher Anmeldung und Zahlung der Teilnahmegebühr.

Webinarinhalte:

Das Webinar richtet sich an Rechtsfachwirtinnen / Rechtsfachwirte, Bürovorsteherinnen / Bürovorsteher im RA-Fach, Rechtsanwaltsfachangestellte, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte und andere Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter in Anwaltskanzleien. Vorkenntnisse im Bereich des RVG sollten unbedingt vorhanden sein.

Im Jahre 2021 stehen umfangreiche gesetzlichen Änderungen im Bereich der Anwaltsvergütung an.

Zum einen soll durch ein geplante Kostenrechtsänderungsgesetz 2021 nicht nur eine lineare Anhebung der Anwaltsgebühren erfolgen, sondern es sollen auch zahlreiche Vorschriften im RVG geändert werden, womit der Gesetzgeber teilweise auf BGH-Rechtsprechung reagieren und teilweise in der Vergangenheit aufgetretene Abrechnungsproblematiken lösen will.

Weitere Änderungen im anwaltlichen Vergütungsrecht sollen durch ein geplantes Gesetz zur Verbesserung des Verbraucherschutzes im Inkassorecht und zur Änderung weiterer Vorschriften erfolgen. Die darin vorgesehenen Änderungen würden zu einer drastischen Kürzung der Anwaltsvergütung in Inkassosachen führen.

Gegenstand des Webinars sind die durch die beiden Gesetzesvorhaben geplanten Änderungen.

Themenschwerpunkte sind u. a.

  • Übergangsregelung – Wann bestimmen sich die Gebühren noch nach der „alten“ und wann nach der „neuen“ Gebührentabelle?
  • Einigungsgebühr auch im Beratungsmandat?
  • Mehrere Geschäftsgebühren, nur eine Verfahrensgebühr: Anrechnung?
  • Terminsgebühr ohne Besprechung bei Vergleich, auch wenn dieser nicht bei Gericht protokolliert oder festgestellt wird?
  • Klarstellung zu den aus der Landes- oder Bundeskasse an den beigeordneten Anwalt zu zahlenden Gebühren bei Mehrvergleich im PKH – Mandat.
  • Nur noch 0,5 Geschäftsgebühr in Inkassosachen wegen einer unbestrittenen Forderung! In welchen Fällen?
  • Beim Teilzahlungsvergleich nur noch 0,7 Einigungsgebühr?
  • Kostenerstattung in Inkassosachen nur noch bei vorherigem Hinweis auf die Höhe der Kosten vor Eintritt des Verzuges?

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Ausschreibung stand noch nicht fest, ob und in welchem Umfang die geplanten Gesetzesvorhaben tatsächlich vom Kabinett beschlossen werden und wann die Änderungen in Kraft treten. Wenn die geplanten Gesetzesvorhaben bis zum Webinartermin nicht beschlossen und verkündet wurden und nicht konkret abzusehen ist, wie die geplanten Änderungen in dem entsprechenden Gesetz umgesetzt werden, wird kurzfristig auf andere aktuelle Problemfelder aus dem Bereich des anwaltlichen Vergütungsrechts ausgewichen werden müssen, und diese, sowie die Betrachtung aktueller Rechtsprechung werden Gegenstand des Seminars sein.


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Details

Datum:
23. März
Zeit:
9:00 - 14:00
Veranstaltungskategorie: